Die dritte Generation von mobilen Kommunikationssystemen bietet Zuang
zum Internet mit bis zu 2MBit/s und ermöglicht so die Übertragung von
Video, Sprache, Ton und Bildern in hoher Qualität. Zu unterscheiden ist
zwischen zwei Ausbaustufen:
Neu bei UMTS ist der Einsatz dreier Modulationsverfahren:
- W-CDMA (Wideband Code Division Multiple Access) alias FDD
(Frequency Division Duplex)
- TD-CDMA (Time Division Code Division Multiple Access) alias TDD
(Time Division Duplex)
- TDMA (Time Division Multiple Access)
Siehe:
Die UMTS-Lizenzen wurden in Europa im Laufe des Jahres 2000 vergeben
bzw. versteigert. Dabei wurden drei Verfahren verwendet: Auction
(Deutschland, Großbritannien, Niederlande, Österreich, Belgien,
Schweiz), Beauty contest (Finland, Portugal, Spanien, Schweden,
Dänemark, Norwegen, Griechenland, Luxemburg) und Hybrid procedures
(Italien, Irland, Frankreich).
In Großbritannien wurden fünf Lizenzen für DM 70 Milliarden
versteigert. In Deutschland erreichte die durch die
Regulierungsbehörde für Telekommunikation
und Post durchgeführte Versteigerung die Summe von DM 98,8072
Milliarden.
UMTS-Netzbetreiber in Deutschland sind:
- T-Mobil: Deutsche Telekom
(3 Frequenzpakete)
- D2 Mannesmann: Vodafone/
Air Touch (3 Frequenzpakete)
- E-Plus/ Hutchison bzw.
KPN Mobile (3 Frequenzpakete)
- Viag Interkom: British
Telecom, Telenor (2 Frequenzpakete)
- MobilCom/ France Télécom (3 Frequenzpakete)
- Group 3G: Telefonica, Sonera (3 Frequenzpakete)
Die Lizenzen sind gültig bis Ende 2020. Die Netze werden
voraussichtlich ab Ende 2002 in Betrieb genommen; eine Auflage des
Versteigerungskonditionen besteht darin, daß bis Ende 2003 eine
Netzabdeckung von 25% und von 50% bis Ende 2005 erreicht sein muß.