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Symbian
16-Jul-2000/07-01-06
PDA : OS : Symbian : Übersicht
Symbian-Gerätefamilien |
Referenzdesigns: Quartz und Crystal
| Symbian-Prototyp.
Das Symbian-Konsortium
Website:
http://www.symbian.com/
Ericson, Nokia und Motorola schlossen Mitte 1998 eine Allianz mit Psion.
Ziel des Joint-Ventures mit Namen Symbian ist
es, eine einheitliche Betriebssystemplattform für PDAs und Smartphones
zu entwickeln. Seit Anfang 2001 lizenziert auch Siemens das Symbian-OS.
Die Symbian-Plattform
Die Herstellergruppe entwickelt eine Betriebssystemplattform --
Symbian OS, Version 6.0 oder
v6.0 --
auf Basis von EPOC R5 (ER5), das
vor allem von den Geräten der Psion
Series 5 her bekannt ist. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame
Weiterentwicklung, die u.a. zukünftige drahtlose Techniken
unterstützen wird. Das Ziel der Symbian-Plattform
sind preisgünstige Geräte, die miteinander kompatibel sind; dazu
wurden verschiedene Refenz-Designs (DFRD, Device Family Reference
Designs) entwickelt, die alle auf denselben Technologien, der sog. Generic
Technology (GT), basieren.
Symbian setzt dabei auf offene Standards, um
eine schnelle Marktverbreitung zu erreichen. Zu den unterstützten
Technologien zählen neben dem Betriebssystem EPOC
auch
- Java,
- WAP 1.1,
- HTML,
- Bluetooth.
In dem auf der CeBIT 2001 vorgestellten Release v6.1
ist zusätzlich enthalten:
- WAP 1.2,
- GPRS
- Enhanced Bluetooth.
Statt eines einheitlichen GUIs, wie das von EPOC
verwendete EIKON, gibt es in v6.0
verschiedene Varianten:
Der neue Standard ist auch gegen eine mögliche Marktdominanz von
Microsofts WindowsCE gerichtet.
"Why the Symbian
Platform?" (PDF, englisch)

Flash-Präsentaion zu
Symbian (englisch).
Lizenznehmer
Lizenznehmer
von Symbian sind:
Weitere Allianzen
Im Oktober 1999 verbündeten sich zudem Nokia und Palm Computing, um
eine neue Produktkategorie für "Smart Phones" auf
Schreibstiftbasis zu entwickeln. Die neuen Produkte sollen den mobilen
Sprach- und Datenzugang mit dem mobilen Informationsmanagement und den
Fähigkeiten der Handheld-Organizer verbinden. Dazu erhält Nokia das
Palm Computing Operating System (PalmOS)
in Lizenz, so dass Nokia die Benutzerschnittstelle und die Applikationen
so implementieren kann, dass sie auf der Symbian-Plattform laufen. Diese
ergänzende Kooperation soll es ermöglichen, den Verbrauchern die
Vorteile der mobilen Geräte auf Schreibstiftbasis mit größerem
Benutzerkomfort zu bieten, die die Telefonie mit Datenapplikationen, dem
persönlichen und professionellen Informationsmanagement und weiteren
werterhöhenden Diensten integrieren. Nokia wird die entscheidenden
Mobilnetz-Technologien zur Verfügung stellen, darunter
- die Mobilnetz-Sprachkommunikations- und Telefonie-Applikationen,
- neu entstehende Datenprotokolle und
- den IP-basierten Mobilnetzzugang zu Unternehmensapplikationen.
Außerdem werden die Produkte die Vorteile der offenen und globalen
Technologien wie WAP (Wireless Application Protocol) und Bluetooth
bieten, beides Brancheninitiativen, bei denen Nokia zu den Mitgründern
und entscheidenden Branchenentwicklern gehört. Die Produkte werden die
Web-Clipping-Technologie von Palm für den Mobilnetzzugang zu den
Internet- und den Intranet-Inhalten zur Verfügung stellen. Die
Technologie wird unabhängig von Netzwerken und Protokollen sein und die
Implementierung von Produkten in den wichtigsten weltweiten Netzwerken
ermöglichen.
Nokia und Palm Computing sind entschlossen, für die derzeitigen
Palm-Applikationen ein hohes Niveau an Abwärtskompatibilität zu
erhalten. Sie wollen damit sicherstellen, dass die Mehrheit der
vorhandenen Applikationen von den Produkten dieser nächsten Generation
unterstützt wird. Nokia und Palm Computing erwarten, dass sie bis Ende
2000 Informationen über die Entwicklungsumgebung und -werkzeugen
veröffentlichen können.
Siehe auch
- "Symbian", in: ARCHmatic-Glossar / -Lexikon V.2889,
Alfons Oebbeke, Neustadt 1997-2000
Kommentare und
Anmerkungen zu OS/Symbian.
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